04.05.22

Top Gun (USA 1986) – Sprüche, Werbung und Psychosen

Unsere Welt ist voller ungelöster Mysterien: Was steht im Voynich-Manuskript? Wohin verschwanden die Siedler von Roanoke? Wer war Jack the Ripper? Wo steckt das Bernsteinzimmer? Und: Wie konnte ein derart schlechter Film wie TOP GUN zu einem der kultigsten Filme aller Zeiten werden? Vermutlich mit Magie ...

© Paramount Pictures (Universal Pictures

14.03.21

Mit einer Spur von Midlife-Crisis - Duoscope feiert 7. Geburtstag

Wieder einmal hat sich die Erde um die Sonne gedreht, wieder einmal sind (sogar etwas mehr als) 365 Tage ins Jahr gegangen, wieder einmal sind wir ein Stückchen älter geworden.
Der Rückblick gestaltet sich schwierig – wenig geleistet, Corona, dazu das Gefühl, alt zu werden. Unser vielleicht wehmütigster Rückblick auf ein neues Jahr in der Bloggosphäre ...

@ Duoscope

22.02.21

Ma Rainey‘s Black Bottom (USA 2020) – Gabriels Horn, die Mutter des Blues und Wilsons Amerika

Das Leben ist'n Scheiß. Du kannst es einfach einpacken und locker mit dir rumschleppen. Es hat keine Eier. Der Tod … der Tod hat Stil. Der Tod tritt dir in den Arsch, dass du dir wünscht, du wärst nie geboren worden. So schlimm ist der Tod. Das Leben hast du leicht im Griff. Das Leben ist nichts. Du willst uns weismachen das Leben ist fair und hast kaum was zu beißen.
- Levee

@ Netflix

07.02.21

Porträt: Nick Nolte – Baumhäuser, Wutausbrüche und eine Karriere ohne Image

Wie beginnt man ein Porträt über Nick Nolte? Einen Mann, der von sich selbst sagt: „Ich bin nie lange ein Publikumsliebling geblieben. Ich wurde nie in irgendeine bestimmte Schublade gesteckt. Ich habe sehr hart dafür gearbeitet, immer wieder mein Image zu wechseln.“
Tatsächlich ist Nolte so vielfältig, so wechselhaft in seinen Rollen, seinem öffentlichen Image, dass es schwer fällt zu benennen, was „typisch Nolte“ ist. Und vielleicht ist gerade das sein Markenzeichen. Dass er sich nie auf etwas festlegt. Auf keine Rolle (er spielt nur eine einzige Rolle erneut), auf kein Genre, auf nichts. Und doch gelingt ihm etwas, das kaum jemandem gelingt: Ohne Karriereknick bleibt er fünfzig Jahre aktiv, begeistert Publikum und Kritiker, wird zu einem der berühmtesten Namen der Kinogeschichte – und noch mehr, nämlich Sexsymbol und Boulevard-Liebling.
Und mit achtzig Jahren hat er eine Vita und eine Karriere vorzuweisen, deren Vielfalt und Kreativität kaum ein anderer Schauspieler mitbringt.
Quelle: DVD „Der schmale Grat“ © Twentieth Century Fox

11.04.20

American History X (USA 1998) – Ein Lehrstück von erschreckender Aktualität

An dieser Stelle muss ich wohl schreiben, was ich gelernt habe – meine Schlussfolgerung, nicht wahr? Nun, meine Schlussfolgerung lautet: Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert. Derek sagt, es ist immer gut, mit einem Zitat abzuschließen. Wenn ein anderer es schon am besten formuliert hat und man selber es nicht besser kann, stiehlt man eben von ihm und verschafft sich einen starken Abgang. Ich habe eins gefunden, das Ihnen sicher gefällt: „Wir sind keine Feinde, sondern Freunde. Wir dürfen keine Feinde sein. Leidenschaft mag die Bande unserer Zuneigung anspannen, aber zerreissen darf sie sie nicht. Die mystischen Klänge der Erinnerung werden ertönen wenn, und das ist sicher, die besseren Engel unserer Natur sie wieder berühren.
© Warner Home Video