05.04.16

Porträt: Gregory Peck – Vom Leinwandhelden zum Humanisten

Meistens tritt Gregory Peck in der Rolle des Helden auf, was ihn in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem der bekanntesten Schauspieler weltweit macht.
Das American Film Institute wählt ihn auf den zwölften Platz der bedeutendsten männlichen Leinwandlegenden aller Zeiten; seine Verkörperung des Atticus Finch in WER DIE NACHTIGALL STÖRT landet gar auf Platz eins der bedeutendsten Leinwandcharaktere.
Gregory Peck schreibt Filmgeschichte – und das in vielerlei Hinsicht...
Quelle: Blu Ray "Wer die Nachtigall stört" © Universal Pictures Germany GmbH

02.04.16

Porträt: John Goodman - Der Kumpel aus der zweiten Reihe

John Goodman ist möglicherweise einer der ungewöhnlichsten Hollywoodstars unserer Zeit. Obwohl er niemals ein Superstar wird, keine Hauptrollen in millionenschweren Blockbustern hat, niemals mit wertvollen Preisen überschüttet wird, weder Cover noch Poster ziert, keine Werbeverträge abschließt, nicht als Jugend- oder Sexsymbol vermarktet wird, keine Skandale auslöst und keine Frauenschwarms spielt; obwohl die Jahre, in denen er überhaupt große Rollen spielen durfte, schon zwei Jahrzehnte zurückliegen und er seit Jahren vornehmlich in kleineren Rollen glänzt, gilt John Goodman bis heute als einer der bekanntesten und populärsten Schauspieler der Welt. Wie schafft der Mann das?
Spurensuche in einer ganz normalen und doch durch und durch ungewöhnlichen Karriere.
Quelle: DVD "King Ralph" © Universal Pictures Germany GmbH

16.03.16

DVD-Kritik: Kill Your Friends (GB 2015) - Das bitterböse Ende einer Ära

Etwas über zwei Minuten – weniger als einen Popsong – braucht KILL YOUR FRIENDS, um dem Zuschauer klar zu machen, welche Moral seine Hauptfigur zusammenhält. Und das ist keine schöne.
Was folgt, ist ein pompöser und kompromissloser Abstieg in die finstere Welt eines eiskalten Karrieristen und einen Abgesang auf eine Ära der Unterhaltungsbranche.
Für Steven Stelfox bedeutet der Posten in einem britischen Plattenlabel ein tagtägliches Schlachtfeld. Und er ist der verdammte Conan der Musikindustrie.
Quelle: Blu Ray "Kill Your Friends" © Ascot Elite Home Entertainment

Raum (IE/CA 2015) - Liebe und Hoffnung im Angesicht des Grauens

Mit RAUM startet bereits jetzt einer der besten und bewegendsten Filme des Jahres.
RAUM ist ein wunderbares und lebensbejahendes Werk über bedingungslose Liebe, noch dazu die vermutlich stärkste Liebe die es gibt: die Liebe zwischen einer Mutter und ihrem Kind.
Diese Liebe kontrastiert der Film mit einem der bösartigsten Verbrechen, das ein Mensch einem anderen antun kann.
Und all das erzählt er, beinahe märchenhaft, aus einer ganz und gar ungewöhnlichen Perspektive: durch die unschuldigen Augen eines Kindes.
© Universal Pictures Germany GmbH

10.03.16

Porträt: Lionel Atwill - Kein Dracula, kein Frankenstein

Wer dachte, die Horrorfilme der Dreißiger seien eher betulich gewesen, sollte sich die Genre-Beiträge mit Lionel Atwill dringend einmal anschauen. Wenn er jemanden zum Schweigen bringen wollte, griff er schon einmal zu Nadel und Faden, veredelte seine Mordopfer in heißem Wachs oder führte Experimente an Lebenden durch. Atwill war seiner Zeit voraus und seine Horrorfilme für die Zensur schon bald zu viel des Guten. Hannibal Lecter hätte ihn sicherlich gemocht. Zeit für eine Wiederentdeckung … 
Quelle: DVD "Dr. X" © Warner Brothers (Keine deutsche Heimvideo-Auswertung)