07.12.14

Ist das Leben nicht schön? (USA 1946)

Weihnachten ist die Zeit der Traditionen. In Amerika gehört das gemeinsame Anschauen des Klassikers IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN? zu einer der größten Traditionen der Vorweihnachtszeit.
Und auch bei uns erfreut sich der Film immer noch wachsender Beliebtheit. Aus gutem Grund: Er erzählt eine herzerweichende Weihnachtsgeschichte über die Bedeutung des eigenen Lebens – und dessen Schönheit!
Quelle: Blu Ray "Ist das Leben nicht schön?" © STUDIOCANAL
Marcos Blick:
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Als Charles Dickens im Dezember 1843 seine „Weihnachtsgeschichte“ veröffentlicht, weist er bereits eine erstaunliche psychologische Weitsicht auf! Die Summe des Menschen, so macht er in seiner wundersamen Geschichte des Ebenezer Scrooge deutlich, der in der Weihnachtsnacht von drei Geistern heimgesucht wird, sind die Erfahrungen aus seiner Vergangenheit. Das Wissen um die Zukunft hingegen ermöglicht dem garstigen Geizhals schließlich, sich zu ändern – und zu einem freundlichen Mitmenschen zu werden.

Ich möchte dir etwas zeigen ...


Eines ähnlichen Tricks bedient sich die Kurzgeschichte „The Greatest Gift“, die Phillip Van Doren Stern 1939 verfasst – inspiriert von einem Traum und Dickens „Weihnachtsgeschichte“. Als er keinen Verleger findet, veröffentlicht er die Kurzgeschichte (die 4.100 Wörter lange Story ist hier in ganzer Länge zu finden!1945 auf eigene Kosten – und erweckt sofort das Interesse der RKO!
Die will den Film zunächst als Cary Grant Vehikel oder mit Henry Fonda verfilmen. Doch dann bekommt Frank Capra den Stoff in die Hände. Und schon bald darf James Stewart wieder vor die Kamera treten.
Schon im Dezember 1946 erscheint IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN? (Auf Englisch: IT’S A WONDERFUL LIFE). Der Film erzählt von George Bailey, der vom Leben schwer gebeutelt wird. Unfähig, sich von den Wünschen und Bedürfnissen der anderen Menschen zu lösen, hat George seine eigenen Träume aufgegeben und ist nie aus der kleinen Stadt Bedford Falls herausgekommen. Als, ohne sein eigenes Verschulden, am Weihnachtstag sein soziales Lebenswerk in die Hände eines skrupellosen Bankers zu fallen scheint, sieht George keinen anderen Ausweg mehr: Er stürzt sich von einer Brücke in den Tod.
Der Schutzengel (ohne Flügel!) Clarence wird gerade noch rechtzeitig zur Hilfe gerufen. Um sich seine Flügel zu verdienen, soll er George die Freude am Leben wiedergeben. Dafür wendet Clarence einen simplen Trick an: Er reist mit George in die Vergangenheit – und zeigt dem Verzweifelten ein Bedford Falls, in dem er als kleines Kind gestorben ist. Ein Bedford Falls, das nie von Georges großem Herzen berührt worden ist ...

Hitzige Nachkriegswehen


Der Film, der ein so schweres Thema mit so großer Leichtigkeit erzählt, hat während der Produktion selbst an einigen Fronten zu kämpfen. Dazu gehört sein Star: James Stewart, der gerade aus dem Zweiten Weltkrieg wiederkommt, ist unsicher geworden. Er weiß nicht, ob der Film ihm zuviel abverlangt. Auch für die Kussszene muss Regisseur Frank Capra einige Tricks aufbieten, um dem scheuen Stewart eine gute Szene abzuluchsen: Frank Capra widmet der Szene besonders viel Aufmerksamkeit – und muss den heißblütigen Kuss am Ende im Schnitt bearbeiten, um an den Zensoren vorbeizukommen.

Hinzu kommt, dass der Film das Schicksal so vieler Weihnachtsproduktionen teilt: Er wird im Hochsommer gedreht! Noch dazu in einer Hitzewelle! Als George in voller Wintermontur von Engel Clarence an der Brücke gerettet wird, herrschen 33°C, und Stewart schwitzt sichtlich.
Als die Hitze das Team zu übermannen droht, muss Capra den Dreh für einen Tag unterbrechen – damit die Mitarbeiter sich wieder erholen können.

Neue Stars und alte Verwandte


Donna Reed hat zwar bereits in zwanzig Filmen mitgespielt, hat hier aber ihre erste „Starring Role“, also größere, im Vorspann erwähnte Nebenrolle. Später wird sie zu einem der größten US-Stars der Fünfziger, gewinnt einen Oscar für VERDAMMT IN ALLE EWIGKEIT und bekommt ihre eigene Fernsehshow.
Beulah Bondi, die Georges Mutter Ma Baley spielt, schüttelt diese Rolle mittlerweile aus dem Ärmel. Bondi wird insgesamt vier Mal als James Stewarts Mutter gecastet, so bereits in MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON.
Der „Bösewicht“ des Films, Mister Potter, wird übrigens von Lionel Barrymore gespielt, dem Großonkel der noch heute beliebten Drew Barrymore. (Um zu zeigen, aus welch traditionsreicher Schauspielerdynastie die Dame stammt!)

Filmgeschichte schreibt der Schnee des Films! Bis zu IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN? besteht Filmschnee aus weiß angemalten Corn Flakes (! ), die man zu Boden rieseln lässt. Auf dem Setboden macht das allerdings einen solchen Krach, dass die Szenen meist nachsynchronisiert werden müssen. Für Capra in diesem Fall unmöglich. So lässt er eine Mischung anrühren aus Feuerlöschschaum und Seifenschaum, die er in einiger Höhe durch starke Windmaschinen blasen lässt – so segelt sanft der weiße Schaum vom Himmel. Die RKO bekommt für diese Entwicklung einen technischen Sonderpreis der Motion Pictures Acadamy.
Quelle: Blu Ray "Ist das Leben nicht schön?" © STUDIOCANAL
Die berühmte Szene am sich öffnenden Swimming Pool beinhaltet dabei einen kleinen Cameoauftritt: Der junge Mann, der den Knopf drückt und das „Tanzbad“ eröffnet, ist Carl Switzer, ein Kinderstar, der als „Alfalfa“ in der populären Kindersendung DIE KLEINEN STROLCHE berühmt geworden war.

Streitzeilen


Unzufrieden sind vor allem einige Autoren des Films. Capra hat ihr Script deutlich umgeschrieben, und nur einzelne Elemente belassen. Als der Film schließlich erscheint, lassen die Originalautoren kein gutes Haar daran und nennen ihn öffentlich „schrecklich!“
Neben Frank Capra haben auch echte Größen wie Dalton Trumbo (Autor von „Johnny got his gun“ und PAPILLON) und die berühmte Reporterin Dorothy Parker mitgewirkt.
Es sollte auch das einzige Mal bleiben, dass Frank Capra sich am Drehbuch beteiligte.

Eine der witzigsten Szenen des Films stand dabei gar nicht im Script: Als George Miller, der Georges unglücklichen Onkel Billy spielt, in angetrunkenem Zustand das Haus verlässt (und nicht mehr im Bild ist), lässt einer der Techniker am Set scheppernd eine größere Ladung Equipment fallen. Schlagfertig ruft Miller: „I’m all right! I’m all right!“, und selbst Stewart geht noch auf die Situation ein.
Capra lässt die Szene im Film, bastelt den Ton minimal um, und erweckt damit den Eindruck, dass Onkel Billy vor dem Haus über die Mülltonnen gestolpert sei!

Auch der Vorwurf George Baileys an den Schuldirektor wandelt sich immer wieder. Mal wirft er dem Direktor vor, die Kinder „im Regen“ nach Hause geschickt zu haben, mal soll er die Kinder „halbnackt“ nach Hause geschickt haben.

Der kommunistische Ersatz-Sindbad


Wer genau hinschaut, wird bemerken, dass der Film zwar im Dezember 1946 anläuft, in der Copyrightzeile des Vorspanns jedoch das Jahr 1947 angibt.
Tatsächlich ist der Film für einen Start in 1947 vorgesehen. Der eigentlich für Dezember angedachte Film SINDBAD DER SEEFAHRER hat aber Probleme. Technicolor bekommt die Kopien nicht rechtzeitig ausgeliefert. IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN? wird so kurzfristig ins Dezemberprogramm gehoben, dass die Titelbilder nicht neu aufgenommen werden können.
Der Kinoerfolg ist bescheiden. Bei (für einen Independentfilm enormen) Kosten von 3,7 Millionen Dollar spielt er gerade einmal 3,3 Millionen ein. Damit gilt er an den Kinokassen als Flop. Trotzdem begeistert er die Menschen. Viele Zuschauer sehen ihn mehrmals im Kino. Trotzdem kostet er die RKO über eine halbe Million Dollar.
Erst Ende der Siebziger findet der Film seine breite Würdigung! Zur Überraschung Capras und aller anderen Beteiligten, wird der Film von Jahr zu Jahr mehr zum Pflichtprogramm im amerikanischen Kino und Fernsehen, wenn es auf die Weihnachtszeit zugeht. Bald hat er denselben Status, wie hierzulande etwa DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL oder DINNER FOR ONE an Silvester.
Quelle: Blu Ray "Ist das Leben nicht schön?" © STUDIOCANAL
Im Sommer 1947 gerät IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN? allerdings noch ins Fadenkreuz ganz anderer Mächte: Innerhalb des FBIs kursiert ein Memo, das vor dem Werk warnt: Es handele sich dabei um kommunistisches Propagandawerk! Der Film mache aus Mr. Potter einen „Scrooge-ähnlichen“ Typen und versuche generell, Banker (und damit den Kapitalismus) und die wohlhabende Schicht zu verunglimpfen. Das sei ein „üblicher Trick“ der Kommunisten.

Zum Abschluss noch etwas Versöhnliches: Sollte Engel Clarence recht behalten, und jedes Mal, wann immer ein Glöckchen ertönt, ein Engel seine Flügel bekommen, macht dies allein den Film erfolgreich! Denn nicht weniger als 42 Mal ertönt ein Glöckchen - und einmal natürlich auch für Clarence! Ist das Leben nicht schön?


Biancas Blick:

Von Zweien, die sich zusammentun


James Stewart ist 38 Jahre alt, als er die Rolle des George Bailey spielt.
Obwohl er 1932 sein Architekturstudium erfolgreich abschließt, möchte und wird Stewart nie in diesem Beruf arbeiten. Er will Schauspieler werden!
Ab Mitte der Dreißiger Jahre dreht er Filme, allerdings nur kleine Nebenrollen, neben Spencer Tracy, Joan Crawford oder Clark Gable. 1936 allein spielt er in sechs (!) Filmen mit.
1938 startet dann die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Frank Capra und James Stewart. Unter Capra spielt Stewart seine erste Hauptrolle in LEBENSKÜNSTLER neben Jean Harlow. Der Streifen heimst den Oscar als bester Film ein und wird ein sensationeller Erfolg, so dass Stewart der Sprung zum Star gelingt.

Capra zählt in den 30er und 40er Jahren zu den besten Regisseuren Hollywoods. Nicht weniger als drei Mal nimmt er den Oscar für die beste Regie entgegen: ES GESCHAH IN EINER NACHT, LEBENSKÜNSTLER und MR. DEEDS GEHT IN DIE STADT.

1939 spielt Stewart unter Capras Regie in jenem Film, der beide endgültig in dem Filmolymp heben wird: MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON. Die Rolle zählt bis heute zu Stewarts besten. Legendär ist eine (im Film) 24-stündige Rede, die Smith vor dem Senat hält, um seinen Ruf wiederherzustellen. Stewart erhält zu Recht seine erste Oscarnominierung.
Capras Regiestil ist in Zeiten diktatorischer Regisseure innovativ: Er lässt den Schauspielern viel Freiraum am Set, setzt seinen Schwerpunkt auf Improvisationen und spontane Rollenentwicklung. Damit herrscht an seinem Set eine stets lockere und dennoch künstlerische Atmosphäre.
Quelle: Blu Ray "Ist das Leben nicht schön?" © STUDIOCANAL
Nach diesen beiden erfolgreichen Filmen spielt Stewart unter George Marshalls Regie erstmals einen Western, und das an der Seite von Marlene Dietrich. DER GROßE BLUFF wird für Dietrich das lang ersehnte Comeback.
Nach Ernst Lubitschs RENDEVOUS NACH LADENSCHLUSS (Vorlage für den Hanks-Ryan-Film E-MAIL FÜR DICH) spielt Stewart in DIE NACHT VOR DER HOCHZEIT. Er erhält den Oscar. Der Film gilt bis heute zu den Meilensteinen der Screwball-Komödien.


Krieg und Frieden


Am 22. März 1941 wird Stewart in den Zweiten Weltkrieg eingezogen und leistet seinen Kriegsdienst zunächst als Bomberpilot ab. Im Laufe der folgenden Jahre wird er mehrere Stationen durchlaufen und bis Ende der 60er Jahre Reserveoffizier bei der Air Force sein. Er schließt als Brigadegeneral ab und ist somit der höchstrangigste Hollywoodstar bei den amerikanischen Streitkräften.
Hollywoods Kriegsfilme hält Stewart für unrealistisch und lehnt ab, in ihnen mitzuwirken.

Der Krieg holt Stewart Ende der 60er Jahre auf dramatische Weise ein: 1969 stirbt sein Adoptivsohn Ronald bei einem Einsatz im Vietnamkrieg. Den Verlust wird Stewart bis an sein Lebensende nicht überwinden.

Auch Capra geht an die Front. Freiwillig. Dafür gibt er  seinen Sitz in der Directors Guild of America auf. Warum Capra in den Krieg geht, ist bis heute unklar. Biografen behaupten, dass Capra seinen Patriotismus unter Beweis stellen wolle. Capra selbst sagt, er wolle sich bewusst vom Glanz Hollywoods entfernen, der im Gegensatz zu seinen Filmen stünde.
Auch er wird in den nächsten Jahren keine Spielfilme mehr drehen, lediglich die sechsteilige Dokumentarfilmreihe WHY WE FIGHT, geplant als Antwort auf Leni Riefenstahls Propagandafilme.
Quelle: Blu Ray "Ist das Leben nicht schön?" © STUDIOCANAL
Erst 1946 kehrt Stewart nach Hollywood zurück. Sein Siebenjahresvertrag ist allerdings abgelaufen. Ohne Studio und Plan, wie es nun weitergehen soll, ist es wieder Capra, der Stewart den Weg bereitet. Capra, der kurz vor Stewart nach Hollywood zurückkehrt, und George Stevens haben 1946 die Liberty Films gegründet, eines der ersten unabhängigen Filmstudios und nehmen Stewart gleich unter Vertrag.
Später wird Stewart einer der ersten unabhängigen Schauspieler, die ohne Vertrag arbeiten.

Und? Ist das Leben nicht schön?


1946, wieder unter Capras Regie, spielt Stewart nun George Bailey.
Es ist die erste Rolle, die Stewart nach fünf Jahren im Krieg spielt.
Capras Film enttäuscht an den Kinokassen und beschert Stewart den ersten Flop seiner Karriere. Kaum vorzustellen, denn immerhin zählt IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN? heute zu den Weihnachtsklassikern in Kino und Fernsehen. Stewart und Capra selbst zählen das Drama zu ihren Lieblingsfilmen. Stewart erhält für die Rolle des George Bailey seine dritte Oscarnominierung.

Dennoch gehen Capra und Stewart fortan getrennte Wege.
Zwar spielt Stewart in seiner Karriere noch unter vielen berühmten Regisseuren, und unter manchen von ihnen öfter als drei Mal, doch bleibt es Frank Capra, der Stewart zum Durchbruch verhilft und ihm die Rückkehr auf die Leinwand nach dem Krieg ermöglicht und ihm somit eine Perspektive bietet.

Und nach der Trennung?


Auch Stewarts folgende Filme werden kein Erfolg an den Kinokassen. Fast scheint es, als hätten der Krieg und Stewarts Abwesenheit seine Popularität verschwinden lassen.
Erst unter der Regie eines Briten gelingt Stewart das Comeback. Gemeinsam mit Alfred Hitchcock wird er in den nächsten zehn Jahren vier Filme drehen: COCKTAIL FÜR EINE LEICHE, der nur leidlich erfolgreich ist, DAS FENSTER ZUM HOF, ein überragender Erfolg, DER MANN, DER ZUVIEL WUSSTE und schließlich VERTIGO, der auch erst Jahre später zu seiner verdienten Würdigung kommt.
Stewart, der über seine Schauspielkunst selbst sagt: „Ich agiere nicht, ich reagiere“, ist bis in die 70er Jahre einer der beliebtesten und erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods. MEIN FREUND HARVEY (vierte Oscarnominierung!), ANATOMIE EINES MORDES (die fünfte), MEINE BRAUT IST ÜBERSINNLICH, DER FLUG DES PHOENIX, WINCHESTER 73, MEUTEREI AM SCHLANGENFLUSS und DIE GLENN MILLER STORY sind nur einige der Klassiker, die Stewart dreht.
Zwar hat er, wie viele Stars seiner Ära, die meisten Auftritte in Western, doch zeigt er eine erstaunliche Bandbreite: Western, Komödie, Drama, Epos – er meistert alles.
Die Amerikaner verehren „Jimmy“ Stewart bis heute zutiefst und machen ihn zu einem der beliebtesten Schauspieler der amerikanischen Filmhistorie.
1999 wählt ihn das American Film Institute auf Platz drei der größten männlichen Filmlegenden, hinter Humphrey Bogart und Cary Grant!
1965 erhält er den Golden Globe für sein Lebenswerk, 1985 folgt der Oscar für sein Lebenswerk.
Quelle: Blu Ray "Ist das Leben nicht schön?" © STUDIOCANAL
Capra dreht nach IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN? nur noch neun Filme in fast 20 Jahren. DER BESTE MANN wird der zweite und gleichzeitig letzte Film seiner Produktionsfirma Liberty Films. Die Polit-Satire wird, trotz der Mitwirkung von Spencer Tracy und Katharine Hepburn, kein großer Erfolg. Nur DIE UNTEREN ZEHNTAUSEND mit Bette Davis wird 1962 wieder einigermaßen erfolgreich.
Frank Capra zieht sich 1964 aus dem Filmgeschäft zurück.
Seine goldenen Jahre sind längst vorbei. Er wird sechs Mal für den Oscar nominiert und nimmt ihn drei Mal mit nach Hause. Das American Film Institute ehrt ihn 1982 für sein Lebenswerk.

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