18.12.17

Porträt: Brad Pitt – Teil 1: Vom Greenhorn zum Superstar

Wenn man jemanden kennenlernt, konzentriert man sich dann nur auf sein Aussehen? Das ist nur der erste Eindruck. Und dann gibt es Menschen, die einem nicht sofort ins Auge springen, aber wenn man sich mit ihnen unterhält, werden sie zur schönsten Sache der Welt. Die großartigsten Schauspieler sind nicht das, was man ein wunderschönes Sexsymbol nennt. Ich verrate Ihnen, wer meine liebste Schauspielerin ist: Dianne Wiest, und die ist nicht gerade ein Sexsymbol. Aber für mich ist Dianne Wiest die schönste Frau der Leinwand.
– Brad Pitt
Quelle: Blu Ray „Thelma & Louise“ © Twentieth Century Fox

10.12.17

Deadly Games (F 1989) – Der Weihnachtskultfilm den keiner kennt

„Es gibt diesen Moment in der Kindheit, wenn das Kind anfängt Fragen zu stellen, über die Existenz der Vorstellungskraft, von Wundern und des Todes. Das alles analysiere ich, jedoch auf dem Wege der 'Unterhaltung', denn wenn ich ins Kino gehe, will ich nicht gelangweilt werden. Man kann den Film einfach als das nehmen was er ist, als einen packenden Thriller, aber um ehrlich zu sein, gibt es unter der Oberfläche viele Themen und Ideen, die weit stärker als reine Unterhaltung sind.“
- René Manzor
© Alive – Vertrieb und Marketing

03.12.17

Tödliche Weihnachten (USA 1996) – Das mutige Ende dreier Stars

Der Autor von LETHAL WEAPON, der Regisseur von STIRB LANGSAM 2, und einer der Stars aus THELMA & LOUISE - auf dem Papier kann TÖDLICHE WEIHNACHTEN nur ein Erfolg werden, als er im Herbst 1996 erscheint. Doch der Film wird für seine Macher zur Katastrophe: Die derbe Actionkomödie leidet unter der Last ihres Vorgängers und schlimmer noch: an ihrem Mut. Denn der Film bricht mit einem eisernen Gesetz des Actionkinos!
Quelle: DVD "Tödliche Weihnachten" © Warner Home Video

28.11.17

Kinokritik: Aus dem Nichts (D 2017) – Geniestreich oder Kalkül?

„Als der NSU-Skandal im November 2011 öffentlich wurde, hat mich das sehr wütend gemacht. Und ohnmächtig. Einfach weil ich aufgrund meines Aussehens und der Herkunft meiner Eltern ein mögliches Opfer gewesen wäre. Das Schlimme an dem Skandal ist ja auch, dass die Opfer damals zwei Mal getötet wurden. Sie sind selbst ermordet worden, und dann hat man auch noch ihren Ruf ermordet, indem man sie in den Mittelpunkt der Ermittlungen gestellt hat. Man hat die Opfer nicht Opfer sein lassen. Aufgrund ihres Aussehens und ihrer Herkunft wurden sie in eine Mafia-Ecke gestellt und wie Täter behandelt. Die Opfer sind Türken oder Griechen, also müssen sie etwas mit Drogen zu tun haben, oder Glücksspiel oder Prostitution. Es gab also sowohl von der Gesellschaft als auch von den Medien einen eigenen Rassismus. Deshalb sind die Opfer zwei Mal getötet worden. Deshalb zeige ich meinen Film aus der Sicht der Opfer.“
- Fatih Akin
© Warner Bros. Pictures Germany

23.11.17

Porträt: Boris Karloff – Festgeschnürt im Korsett des Grauens

„Als ich neun Jahre alt war, spielte ich am Theater den dämonischen König in „Cinderella“. Dies war der Startschuss für ein langes und glückliches Leben als „Monster“.
Quelle: Blu Ray „Die Mumie“ © Universal Pictures Germany GmbH